Online-Marketing: 5 schnell umsetzbare Tipps für Anfänger

16. März 2011 (Kommentare: 4)

 

Sie besitzen eine Webseite, sprechen damit aber nicht genügend potentielle Kunden an? Eine Webseite kann noch so informativ, benutzerfreundlich und schön sein, dennoch bringt sie nichts, solange sie nicht gefunden wird. Viele Faktoren, wie der Informationsgehalt, ein ansprechendes Design und eine suchmaschinenfreundliche Programmierung führen zum Erfolg einer Webseite. In diesem Artikel erhalten Sie 5 einfache und schnell umsetzbare Tipps, um die Besucherzahlen auf Ihrer Webseite zu erhöhen.

1. Nutzen Sie das Branchenbuch von Google: Google Places

Wenn Kunden auf Google Maps nach örtlichen Dienstleistungen oder Geschäften suchen, finden sie Ihr Unternehmen mit Adresse, Öffnungszeiten und Link zu Ihrer Webseite.

 

google Branchenbucheintrag

 

Melden Sie sich dazu einfach bei Google Places an und erstellen Sie Ihr Profil. Die Benutzeroberfläche führt Sie dabei Schritt für Schritt durch den Anmeldevorgang. Dieser Service ist vollkommen kostenfrei.

Nachdem Sie die Anmeldung abgeschickt haben wird google Ihnen einen Bestätigungscode per Post zuschicken. Dies kann 2 Wochen dauern. Den Anweisungen auf der Postkarte müssen Sie anschließend unbedingt folgen, da Ihr Branchenbucheintrag sonst nicht aktiv wird.

Link zu Google Places

 

2. Beteiligen Sie sich an Diskussionen auf anderen Webseiten / Blogs

Die Kommentarfunktion der meisten Blogs beinhaltet die Angabe der eigenen Webadresse. Liest man also viele Blogs, die dem Thema der eigenen Webseite ähnlich sind, könnte durch die Diskussionen auf anderen Seiten durchaus ein nützlicher Backlink entstehen.

Vielleicht können Sie den Blogeintrag durch einen nützlichen Beitrag auf Ihrer Seite aufwerten und direkt in Ihrem Kommentar darauf verweisen. Folgendes Beispiel soll diesen Fall veranschaulichen:

 

Blog "Unser Haustier" schreibt einen ausführlichen Beitrag über Abfallprodukte in Tierfutter und wie sich diese auf die Gesundheit auswirken.

Sie sind Hersteller eines biologischen Futtermittels, der großen Wert auf die natürliche Zusammensetzung seines Produktes legt.

In diesem Fall wäre es nicht nur im Sinne des Haustier-Blogs, dass sie in einem Kommentar auf Ihre Webseite, Ihre Einstellung und Ihr Produkt verweisen, sondern würde auch viele Leser interessieren.

 

Man sollte sich allerdings nicht zur Aufgabe machen, möglichst viele themenrelevante Blogs zu kommentieren und dabei die Qualität seiner Kommentare außer acht lassen. Blog-Betreiber und Leser können sehr gut von wahrem Interesse und eigennütziger Werbung (Spam) unterscheiden.

 

3. Finden Sie Themen-Portale und erstellen Sie dort Ihre öffentlichen Profile

Viele Webportale bieten die Möglichkeit sich ein eigenes Profil anzulegen um so gezielt mit Kunden und Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Vor allem für Freiberufler stellt dies eine optimale Möglichkeit dar, um das Interesse auf sich zu lenken. Legen Sie Ihr Profil, wenn möglich, mit einigen aussagekräftigen Referenzen an und verweisen Sie immer wieder auf Ihre Webseite.

Beispiele:

für Fotografen: fotocommunity.de

Texter: texter.me

IT-Freelancer: freelancermap.de

4. Nutzen Sie soziale Netzwerke

Nutzen Sie Facebook und Co. auch für Ihre geschäftlichen Erfolg und generieren Sie viele neue Zugriffe auf Ihre Webseite. Ist Ihr Netzwerk noch recht klein, weiten Sie es erst aus. Suchen Sie ehemalige Schulkameraden, Arbeitkollegen und entfernte Bekannte, die Sie in Ihr Netzwerk hinzufügen. Beginnen Sie dann Beiträge zu schreiben, in welchen Sie auf Ihre Webseite hinweisen, posten Sie neueste Artikel und Aktualisierungen Ihrer Webseite und beobachten Sie die positive Resonanz Ihrer Freunde. Dieses "soziale Marketing" stärkt zudem das geschäftliche Vertrauen Ihrer Bekannten auf besondere Weise.

Beispiele: facebook.com, twitter.com, xing.com, linkedin.com

5. Analysieren Sie den Erfolg Ihrer Maßnahmen

Beobachten Sie Ihre Besucherzahlen und das Verhalten Ihrer Besucher um zu sehen, zu welchem Erfolg Ihre Maßnahmen führten und was Sie unter Umständen an Ihrer Webseite verbessern sollten.

google analytics

Die optimalen Möglichkeiten bietet Google Analytics. Hier lässt sich genau auswerten, wann, wie lange und wie oft welche Unterseiten besucht wurden und über welche Webseiten die Besucher zu Ihnen fanden.

Link zu Google Analytics

Geschrieben von Katarina Fischer - mediagloss

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Elias Erckens

Elias Erckens
16.03.2011

Vielen Dank für die Tipps! Wirklich sehr hilfreich!!!

Michaela Steidl

Michaela Steidl
28.03.2011

Ich bin auf diesen Blog durch einen Gruppenbeitrag in Xing aufmerksam geworden und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für den informativen und hilfreichen Artikel bedanken.

Viele Grüße
Michaela Steidl

Klaus Schaumberger

Klaus Schaumberger
01.04.2011

Tip 1 ist ein Muss und wird leider so oft vergessen in der Praxis.
Tip 2 bringt bei guten Beiträgen regelmäßig Besucher, stärkt das eigene Profil, allerdings gibt es einige NoFollow Blogs - so das hier nicht immer Backlink gewertet wird
Tip 3 - ebenfalls ein Muss, dient gleichzeitig auch der Vernetzung mit Kollegen - und diese braucht man immer mal wieder (wer kann schon alles alleine ?)
Tip 4 - mal sehen, noch keine Meinung - gibts Erfahrungsberichte, Beispiele z.B. wie in der Brand Eins ?
Tip 5 - What You Can Measure, You Can Manage - eine Vorraussetzung für erfolgreiches Marketing. Nirgends ist der Kunde so transparent wie hier. Neulich sagte ein Kunde zu mir, nachdem ich im Analytics gezeigt hatte - das Google die Stasi des Web ist. Es wird keiner eingesperrt, aber wenn er sich nicht an einige Regel hält ist er im Web Nirvana verschwunden.

Ein schöner Blog, Webdesign ist neben der Findbarkeit eben auch wichtig.

Gruss Klaus Schaumberger

Katarina Fischer

Katarina Fischer
01.04.2011

Danke für Ihre Rückmeldungen!

Ich kann Punkt 4 zumindest mit eigenen Erfahrungswerten stützen. Man erreicht nicht nur Freunde, sondern auch Bekannte (und deren Freunde...) und kann diesen Kreis über sein Engagement informieren. Es ist leichter ein geschäftliches Vertrauen zu entwickeln, wenn es im Privaten schon besteht. So kommt es auch schnell zu einer Weiterempfehlung.
Das Verhalten in sozialen Netzwerken sollte aber auch gut überlegt sein, schließlich will man Freunde und Bekannte nicht durch aufdringliche Werbemaßnahmen verdrängen. Die Balance zu halten ist wichtig, denke ich.

Viele Grüße,
Katarina Fischer